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Sonntag, 21. Januar 2018

Blogpause bis zum 27. Januar

Ich hatte es schon mehrfach in den letzten Wochen erwähnt. Mitte Januar habe ich ein neues Projekt in meinem RL‑Job begonnen. Das macht es erforderlich, dass ich innerhalb von vier Wochen gleich zweimal je eine Woche nach Berlin fahre. Und meine erste Dienstreise startet heute, am Sonntag, den 21. Januar. Ich komme zwar schon am Freitagabend zurück, aber werde wohl nicht sofort zum Computer stürzen und wieder bloggen. Also wird es sehr wahrscheinlich am 27. Januar hier weitergehen.

Ich bin zwar in einem Hotel mit Internetanschluss auf dem Zimmer, aber ich werde abends eher mit einigen Kollegen irgendwo was Essen gehen. Denn da gibt es in Berlin viele gute Möglichkeiten. Und im Hotel zu essen, macht nicht wirklich viel Spaß. Außerdem wird die Woche stressig und ich will mich da abends lieber entspannen als im Hotelzimmer vor dem Notebook zu sitzen. Ich denke, die Blogpause wird mir mal ganz gut tun.

Das Ganze wiederholt sich dann vom 4. bis zum 10. Februar noch einmal. Dann sind vorerst keine Reisen mehr geplant. Ich denke aber, bis Ende 2018 werden noch ein paar dazu kommen.

Ich hoffe, ihr schaut dann nächste Woche trotzdem wieder hier vorbei. :)

LEA 6: Machinima Open Studio Project 3.0 (MOSP)

Auf LEA 6, einer Core Region des LEA-Programms, durfte Chic Aeon eine neue Version ihres Machinima Open Studio Project (MOSP) aufbauen. Dazu wurde ein Teil ihrer Installation aus der vorherigen Artist-in-Residenz Runde weiterverwendet. Insgesamt ist dies schon die dritte Version des MOSP. Deshalb auch die 3.0 in der Überschrift. Die erste Version wurde 2012 gestartet, worüber ich Anfang 2013 auch berichtet hatte.


Bei diesem Projekt geht es Chic darum, viele unterschiedliche Szenen, Kulissen und Räume zur Verfügung zu stellen, die für Fotografie und Machinima verwendet werden können. Dazu gibt es unterschiedliche Hilfsmittel. Zum Beispiel ein Fotostudio mit änderbaren Hintergrundbildern. Oder ein Film- und mehrere Sound-Studios, in denen einige Objekte mit Posen und Animationen ausgestattet sind. Oder ein Raum mit einem Prop-Rezzer.


Der Landepunkt ist auf einer Plattform in 1.000 Meter Höhe. Das ist eine Stadtkulisse mit mehreren Gebäuden. Direkt vor dem Landepunkt ist das MOSP-Gebäude, in dem man Informationen und einen Teleport zum Simboden findet. Auf dieser oberen Plattform, gibt es vor allem einige der erwähnten Studios, die unterschiedlich eingerichtet sind.


Am Simboden gibt es dann hauptsächlich ältere Häuser, die so eingerichtet sind, dass sie sich für Fotos und Video eigenen sollen. Als Kulisse wird zum Teil das verwendet, was aus der Installation "A Steamy Mystery at Terradale" der vorherigen LEA-Runde übriggeblieben ist.

Ich persönlich fand das Angebot an Szenen im unteren Bereich allerdings nicht so überzeugend. Fast jede Region bekannter Designer bietet da mehr Motive für Fotos und Videos. Der Vorteil auf LEA 6 ist halt, dass man Machinima drehen kann, ohne zu fragen. Während auf einer privaten Region, laut Machinima Policy von Linden Lab, nur mit Einverständnis des jeweiligen Sim-Owners gedreht werden darf.


Wenn man oben auf der Plattform die Gebäude und Räume näher erkundet, findet man an der einen oder anderen Stelle ein paar lustige Szenen, die sich zumindest für Fotos ganz gut eignen. Mit etwas Mühe und entsprechenden Windlights, kann man auch noch mehr herausholen als ich das mit meinen 10-Sekunden-Motiv-Such-Fotos getan habe.

Auf dem nächsten Foto ist Vincent van Goghs "Schlafzimmer in Arles" als 3D-Gemälde ausgestellt. Man kann also in dieses Bild mit der Kamera reinzoomen und zum Beispiel unters Bett von Vincent gucken.


Im LEA-Blog (und auch im eigenen Blog) schreibt Chic, dass die Objekte in ihrer Installation alle auf LOD2 optimiert wurden. Damit sollen mittelstarke PCs nicht so sehr belastet werden, wenn man im Viewer Schatten und Depth of Field aktiviert.

Das ist eine Szene vom Simboden
In mehreren Bereichen auf der Plattform und am Simboden, gibt es "Comming Soon" Hinweise. Chic erweitert ihre Installation also noch etwas. Dazu gibt es auch noch viel Luft, denn 11.000 Prims sind noch frei.

Das Windlight ist recht dunkel, aber ganz okay. Auf der Plattform wirkt das dann noch einmal etwas anders, wegen der geschlossenen Skybox und den vielen lokalen Lichtern. Chic empfiehlt zusätzlich, eigene Windlights auszuprobieren.


Auch wenn die beiden Bereiche auf der MOSP-Region auf den ersten Blick etwas durcheinander und unaufgeräumt aussehen, zeigt Chic mit ihren Fotos im LEA-Blog, dass man aus einzelnen Szenen mit dem richtigen Windlight und etwas Depth of Field, ganz interessante Fotos herausholen kann.

>> Teleport zu Machinima Open Studio Project 3.0

Links:

Samstag, 20. Januar 2018

SineSpace mit neuer Home Region

Quelle: SineSpace Blog
Am 19. Januar hat Adam Frisby im YouTube-Kanal von SineSpace ein Video zum Einrichten einer Home Region hochgeladen. Ich war sehr erstaunt über das Haus, das da als Standard Home gezeigt wird, denn mein Home war bis heute ein ziemlich plumpes Gebäude, das man nicht verlassen konnte.

Im Grunde war das alte Haus eine Art Skybox mit Fototapete rund herum, die als Horizont diente. Leider habe ich heute vor dem Löschen vergessen, ein paar Fotos zu machen, denn im Laufe des letzten Jahres hatte ich es mir eigentlich ganz nett eingerichtet. Das einzige Foto, das ich noch gefunden habe, ist das aus meiner Anfangszeit bei SineSpace, nachdem ich die ersten paar Objekte gerezzt hatte. Das sah dann so aus.

Das Haus im Video von Adam Frisby macht dagegen richtig was her. Teilweise gibt es Parkettboden, viele Oberflächen haben Materialtexturen, offenes und modernes Design und ein super Beleuchtungskonzept. Hier ein Foto, bevor ich begonnen habe, ein paar Objekte zu platzieren.


Das Beste ist aber, dass man das Gebäude verlassen kann. Es gibt eine große Terrasse ein bisschen Wiese und einen Zaun außen herum. Aber auch da ist noch nicht Schluss. Rund um das Grundstück gibt es einen Wald. Das Gebäude und der Wald, zählen zwar schon auf die 128 MB, die eine kostenlose Region in SineSpace haben darf, aber alles zusammen macht nur etwa 30% des Gesamtspeichers aus.

Erste Einrichtungsobjekte sind platziert
Ich habe heute nicht viel Zeit gehabt. Und so habe ich nur ein paar Objekte gerezzt. Rezzen heißt in SineSpace übrigens spawnen. Und gerezzt ist dementsprechend gespawnt. Jedenfalls ist es nicht einfach, dieses riesige Haus mit Möbeln zu füllen. Ich habe leider auch nur einige Freebies und ganz billige Teile im Inventar, die ich von den Silber Coins gekauft habe, die man durch die einige Quests verdienen kann. Wenn ich nächste Woche von meiner Dienstreise zurückkomme, werde ich mir mal ein paar Möbel mit Stil besorgen. Denn dieses neue Home einzurichten macht Spaß.


Wenn ich mir eine Region in SineSpace anschauen will, logge ich immer zuerst in meinem Home ein und teleportiere dann von dort zur anderen Region. Man könnte zwar gleich im Login-Fenster den Zielort auswählen, aber ich bin es von Second Life so gewohnt, erst mal im trauten Heim zu materialisieren. Und nun kommt der erste Blick wesentlich besser als mit dem alten, grauen Betonkasten.


Der Editor zum Einrichten hat sich nicht so sehr verbessert. Wenn man den Editor aufruft, ist man als erstes in der Draufsicht. Also die Kamera hängt an der Decke und schaut senkrecht nach unten. Vielleicht gibt es Nutzer, die damit gerne einen 3D-Raum gestalten. Ich komme damit gar nicht zurecht. Ich gehe immer in den "Avatar"-Modus. Der kommt dem vertrauten Arbeiten in SL noch am nächsten. Das Platzieren von Objekten ist dann eigentlich relativ einfach. Das Drehen und Skalieren ist schon kniffliger. Ich gebe dazu die Werte im Koordinatenfenster ein. Das funktioniert bei mir am besten.

Hier der Button, der in die Avatar Ansicht im Einrichtungseditor schaltet:


Und so sieht das gesamte Editor-Fenster aus:


Nachdem ich nun etwa 15 verschiedene Objekte in meinem neuen Home gerezzt habe, sind 48% (oder auch 56 MB) des verfügbaren Speichers belegt. Und wie gesagt - die Region und das Haus sind kostenlos. Man kann sich also einen kostenlosen Account anlegen, in SineSpace einloggen und dort (wie im Video hier unten am Anfang zu sehen) ein neues Home kostenlos erstellen. Wer schon wie ich, so einen alten Bunker hatte, kann trotzdem ein neues Home erzeugen. Das alte Haus wird dann auf inaktiv gesetzt. Ich habe es im Home-Fenster aber komplett gelöscht, denn nach dem neuen Haus gehe ich bestimmt nicht mehr zurück. :)


Was ich bisher auch nicht wusste, was aber im Video von Adam so gesagt wird: Jedes Objekt zählt für den Speicher nur einmal. Das bedeutet, wenn ich zehn Kopien einer Pflanze mache, wird trotzdem nur der Speicher belegt, den eine Pflanze auf der Region benötigt.


Man kann in dem neuen Home auch die Texturen der Oberflächen und die Farbe/Stärke für die Beleuchtung ändern. Wer einen Unity Editor hat, kann sich auch beliebige 3D-Objekte (FBX Format) hochladen und in sein Inventar verschieben. Vielleicht probiere ich das auch mal irgendwann aus. Der Editor ist für Hobby-Anwender kostenlos. Außerdem hat SineWave letzte Woche eine großes Paket mit kostenloser Kleidung für den Avatar zur Verfügung gestellt. Aber auch dafür benötigt man den Unity Editor.

Wer mein neues Home im Browser besuchen möchte, kann den folgenden Link anklicken: (SineSpace wird im Webbrowser geladen, wenn dieser WebGL-fähig ist):

Weitere Links:

Hier noch das Video. Gleich in den ersten Minuten sieht man, wie ein neues Home angelegt wird.

Sinespace Learner Class - Region Design Beginner Lesson



Eine Übersicht der Funktionen im Home-Editor, findel man hier:

One Billion Rising am 14. Februar 2018 in Second Life

Quelle: One Billion Rising in SL
Heute wurde im One Billion Rising Blog der jährliche Event angekündigt, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Folge in Second Life durchgeführt wird. Da dies erst einmal nur eine Vorankündigung ist (denn bis zum Event sind es noch 25 Tage), fasse ich mich auch relativ kurz. Einen ausführlichen Blogpost, mit Teleports und allen Informationen, gibt es dann ein bis zwei Tage vor dem Event. Das Datum für den One Billion Rising Event ist wie in jedem Jahr der 14. Februar.

Für Second Life kümmert sich wieder Saffia Widdershins um die Organisation und um die Informationen im OBR‑Blog. Hier noch einmal eine kurze Erklärung, warum dieser Event im RL und in SL jedes Jahr durchgeführt wird:

One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne für das Ende von Gewalt an Frauen und Mädchen. Sie wurde ursprünglich von der Bewegung V-DAY ins Leben gerufen und soll darauf aufmerksam machen, dass laut Statistik jede dritte Frau auf der Erde in ihrem Leben mindestens einmal vergewaltigt oder zusammengeschlagen wird. Bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen bedeutet dies, dass mehr als eine Milliarde Frauen betroffen sind, oder in Englisch "One Billion". Und diese Frauen erheben sich (Englisch "Rising") gemeinsam zu einem Protest gegen die Gewalt.

Das Motto in diesem Jahr lautet "RISE! RESIST! UNITE!" (sich erheben, widerstehen, vereinen). Dabei will man den Fokus diesmal auf die Ausbeutung von Frauen legen. Gleichzeitig will man versuchen, durch eine noch stärkere globale Solidarität auf die Ausbeutung und andere Missstände aufmerksam zu machen.

Quelle: One Billion Rising in SL
In Second Life wird es wieder vier Regionen geben, auf denen Informationen, Kunst, Lesungen, Live-Musik und Performance für 24 Stunden nonstop geboten werden. Wer bei diesem Event aktiv mitmachen will (Bühnenbetreuung, Begrüßung, Presse, Informationsstand, usw., kann sich auf dieser Seite dazu anmelden.

Wenn man den Event mit dem eigenen Blog unterstützen möchte, kann man sich auf dieser Seite für den Pressetag am 13. Februar 2018 anmelden.

Und schließlich werden auch Sponsoren gesucht, um das Geld für die vier Regionen etwas zu kompensieren. Sponsoren erhalten dafür Werbung im OBR-Blog und auf den Regionen. Interessierte melden sich dazu hier an.

Hier das Video, das im letzten Jahr für die OBR-Aktion in SL produziert wurde.

One Billion Rising 2017 in Second Life



Links:

One Billion Rising in Second Life:

One Billion Rising im RL:

One Billion Rising bei mir im Blog:

Freitag, 19. Januar 2018

Linden Lab und Intel auf dem Sundance Film Festival '18

Quelle: Sundance Institute
Linden Lab hat heute auf Twitter gemeldet, dass sie nach der CES nun auch auf dem Sundance Film Festival 2018 zusammen mit Intel ihre Plattform Sansar präsentieren. Das Sundance Film Festival ist ein Filmfestival in den USA, das jährlich in Utah stattfindet. Im Mittelpunkt stehen unabhängige amerikanische und internationale Filmproduktionen. In diesem Jahr findet es vom 18. bis 28. Januar statt. Es läuft also schon.

Was genau Linden Lab und Intel da präsentieren oder ausstellen, habe ich auf der verschachtelten Homepage nicht herausgefunden. Auf Twitter schreibt Linden Lab, dass sie sich freuen, auf dem Festival in der Tech Lodge von Intel Sansar vorführen zu können. Und dass man vorbeischauen soll, um einen Blick in die Zukunft des Genschichtenerzählens in einer VR-Umgebung werfen zu können.

Vielleicht gibt es ja in den nächsten Tagen ein Video oder einen Artikel über die Aktion in der Intel Lodge. Zum Beispiel im YouTube-Kanal der Festival Organisation. Aktuell habe ich aber nicht mehr als den Tweet von Linden Lab.


Links:

Donnerstag, 18. Januar 2018

[Sansar] - "Cherrybox" von Cherry Manga

So langsam muss ich meine Vorbereitungen für eine Dienstreise starten. Da bleibt nicht vie Zeit zum Bloggen. Heute gibt es nur noch ein paar schnelle Fotos aus der Sansar-Experience "Cherrybox" von Cherry Manga.


Kunstinteressierte Second Life Bewohner werden den Namen von Cherry Manga kennen. Sie hat sowohl mit einzelnen Installationen als auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, in den letzten zehn Jahren so einiges in SL auf die Beine gestellt.


Auch in meinem Blog habe ich schon oft etwas von Cherry Manga gezeigt. Das reicht von Aerie auf MetaLES im Jahr 2011 (noch mit wurstiger Layer-Kleidung^^), über Mysterious Wave im Jahr 2012 bis hin zu The Path auf Split Screen im Jahr 2016.


In letzter Zeit war Cherry in Second Life nicht mehr so aktiv. Soweit ich weiß, macht sie einiges in OpenSim und jetzt eben auch in Sansar. Wobei die Cherrybox sicher nur erste Fingerübungen sind. Denn auf der Link-Seite zur Experience schreibt sie "Tag 1 in der Sansar...Sandbox".


Ihre Installation besteht aus einem großen offenen Würfel, in dem verschiedene Skulpturen und Objekte enthalten sind. Auf den ersten Blick wirkt es etwas chaotisch, aber wenn man einige Objekte näher untersucht, kann man doch auch eine künstlerische Arbeit damit verbinden.


Es gibt einen (oder mehrere) Sound Emitter, die Musik abspielen. Da die Quelle lokal ist, ändert sich Richtung und Tonlage der Musik, je nach Standort oder Kameraposition.

Soho, das wars schon. Mein kleiner 15 Minuten Post zum Tagesabschluss. :)

>> Link zur Experience "Cherrybox"

Links:

SL Linux Viewer wird unter "veraltet" weiterhin angeboten

Es folgt noch eine weitere Information zur Einführung des Second Life 64‑Bit Viewers. Über die Einzelheiten zu diesem Thema, hatte ich hier und hier schon ausführlich berichtet.

Durch die Umstellung auf den 64‑Bit Viewer, ist nun vorerst die Linux-Version für den offiziellen Viewer weggefallen. Am 17. Januar wurde dann schon der erste Release Kandidat (der Maintenance Viewer) mit dem neuen 64‑Bit Code aktualisiert. Damit steht auch bei diesem RC Viewer kein Linux mehr zur Verfügung. Und in den nächsten Tagen werden sicher auch der Voice Viewer und alle Projekt Viewer noch folgen.

Update 19.01.2018: Letzte Nacht wurden, bis auf den Voice Viewer, alle anderen Viewer bereits auf 64‑Bit aktualisiert. Dort steht nun keine Linux Version mehr zur Verfügung.

Damit der Linux Viewer nicht komplett aus dem Angebot von Linden Lab verschwindet, wurde nun der oben angesprochene Maintenance Viewer vor seinem gestrigen Update als Second Life Linux Spur Viewer 5.0.9.329906 in den Bereich der Obsolete Platforms verschoben und somit vorübergehend gesichert. Der enthaltene Code ist bis auf die 64-Bit Funktionen auf dem aktuellsten Stand. Sollte also jemand bisher den Linden Lab Viewer auf einer Linux Plattform genutzt haben und will das auch weiterhin, dann ist dieser Viewer in einigen Tagen die einzige Quelle dafür.

Linux Pinguin
Quelle: Wikipedia
Bei den TPVs hat ein Teil bereits den 64-Bit Code übernommen. Der Firestorm wird wohl bis Ende Januar folgen. Ob der dann noch eine Linux Version anbieten wird, kann ich nicht sagen. Bei den vielen Versionen, die es beim Firestorm gibt, ist es aber denkbar.

Oz Linden hat gestern im SL Blog angekündigt, dass er mit den Open Source Entwicklern an einem neuen 64-Bit Viewer arbeiten will. Da man aber statt einem Tarballs ein Debian-Paket erstellen möchte, fängt man da ziemlich am Anfang an. Es kann also ein bisschen dauern, bis der Linux Viewer fertig wird. Und mindestens so lange wird wohl der Maintenance Viewer, der bei Linden Lab unter "Linux Spur Viewer" läuft, für den Download zur Verfügung stehen.

Link:

Mittwoch, 17. Januar 2018

Simtipp: Oh Deer (Frühling 2018)

Yo, heute gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling, auch wenn der astronomische Frühlingsanfang erst am 20. März ist. Ansonsten alles wie gehabt: Meine Zeit ist in den nächsten Wochen begrenzt. Also gibt es mehr Fotos und weniger Text.


Meine Lust auf Frühling wurde geweckt als ich auf Flickr heute dieses Foto von Oh Deer Sim-Ownerin Bambi (NorahBrent Resident) gesehen hatte. Einen Tag zuvor, hatte sie an gleicher Stelle eine grundlegende Änderung ihrer bekannten Region angekündigt.


Bisher war das Herz von Oh Deer das Café, umgeben von einem kleinen Stadtteil. Von dort führte dann immer ein Weg in die sich mit den Jahreszeiten ändernde Gestaltung. Nun sind das Café und alle umliegenden Häuser verschwunden. Es gibt nur noch Natur. Ausgereizt hat Bambie ihre Region damit noch nicht. Gut die Hälfte der Homestead Prims sind noch frei.


Ich habe jetzt in direkter Folge schon den Herbst und den Winter von Oh Deer besucht. Heute folgt der Frühling. Und wenn die Ownerin auch eine Sommergestaltung auf Oh Deer erstellt, werde ich bei dieser Region dann alle Jahreszeiten gebloggt haben.


Landepunkt ist nahe einer Brücke, die über einen schmalen Fluss führt. Zu beiden Seite schlängelt sich ein Weg durch saftige Natur. Am anderen Ende des Flusses, gibt es keine Brücke, obwohl der Weg auf der anderen Seite fortgesetzt wird. Also ist ein beherzter Sprung angesagt. Die nicht so immersiven Besucher können auch einfach auf die andere Seite fliegen.


Das Gelände wirkt insgesamt größer als die Landmasse es auf der SL-Karte vermuten lässt. Denn das Land nimmt nur etwas weniger als die Hälfte der Gesamtfläche dieser Region ein. Am Ufer der Naturinsel, wurden rund herum Nebelbänke gerezzt, die einmal den Wald schön geheimnisvoll wirken lassen und zum anderen das Wasser des Ozeans gut verdecken. Vielleicht wirkt deshalb auf mich die Landfläche größer.


Ich habe ab und zu den Weg verlassen. Dabei bin ich gegen unsichtbare Barrieren gelaufen. Keine Ahnung was das ist. Ich tippe auf eine Bounding Box von Sculpties oder Mesh-Objekten. Mit ein paar Schritten außen herum, kommt man aber immer vorbei.


Es gibt insgesamt viele animierte Tiere auf der Region. Mehr als im Herbst und Winter der letzten beiden Gestaltungen. Dabei ist mir vor allem eine Hirschfamilie aufgefallen, die gut animiert ist. Man kann sogar sehen, wie der Brustkorb sich beim Atmen bewegt. Und das kleine Hirschkalb ist wirklich süß, wenn man eine Weile zuschaut. Deshalb nun zwei Fotos von der Hirschfamilie.



Auch entlang des Flusses findet man viele Tiere. Vögel, Schildkröten, Braunbären und mehr. Wenn man bedenkt, dass noch 2400 Prims auf der Region frei sind, könnten das in den nächsten Tagen auch noch mehr Tiere werden.

Vorboten...^^
Oh Deer ist bei mir inzwischen fester Bestandteil meiner Regionsbesuche. Die Gestaltung ist zwar meist unspektakulär, aber immer liebevoll. Und wenn ich die beiden letzten Kommentare von Ownerin Bambi auf Flickr lese, hat sie die aktuelle Gestaltung wohl in zwei Tagen hingezaubert.

>> Teleport zu Oh Deer

Links: