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Montag, 15. Mai 2017

Eine Milliarde US-Dollar für VR-Entwickler Improbable

SpartialOS / Quelle: Improbable
Eine kurze Meldung, die gerade durch alle Technologieseiten schwirrt. Da ich als Quelle das deutschsprachige Wired nutze, kann jeder der Interesse hat, die volle Story dort lesen.

Improbable ist eine Softwareschmiede, die ursprünglich ein Videospiel auf den Markt bringen wollte. Während der Entwicklung stellten die Gründer der Firma fest, dass die Technologie, die sie für das Spiel entwickelt haben, viel mehr Potenzial hat als nur in einem  MMO eingesetzt zu werden. Und so beschlossen sie, die fortschrittlichste virtuelle Simulation zu entwickeln, die bisher auf dem Markt ist.

Diese neue Plattform nennt sich SpatialOS. Wie die zugrundeliegende Technologie im Einzelnen funktioniert, lässt sich in Kurzform nicht erklären. Das eigentlich Innovative daran ist, dass jede Berechnung in der Simulation ihr eigenes, unabhängiges Programm hat und die benötigte Hardware für den Betrieb der Simulation dynamisch dazugeschaltet, oder wieder entfernt werden kann.

Schon vor einiger Zeit hatte Improbable 540 Millionen US-Dollar von Venture-Kapitalgebern erhalten. Vor einigen Tagen wurde das nun auf über eine Milliarde US-Dollar aufgestockt. Eine fast schon wahnwitzige Summe für die Entwicklung einer einzelnen Plattform.

Der Grund, warum ich darüber überhaupt in meinem Blog berichte, ist der Umstand, dass Rob Whitehead, einer der beiden Gründer von Improbable, ein erfolgreicher Second Life Creator war. Wer den langen Artikel im Wired bis in die zweite Hälfte liest, wird dort auf Folgendes stoßen.
"Es war ein Donnerstag im Jahr 2012, zwei Monate vor seinen Abschlussprüfungen, als er seinen Co-Gründer traf. In Liverpool aufgewachsen, war Rob Whitehead ein begeisterter Fan der Künstlichen Welt von Second Life, wo er sein Geld als virtueller Waffenhändler verdiente. „Da habe ich meinen Unternehmergeist her“, sagt er. Schon als Schüler hatte Whitehead iOS-Spiele entwickelt und sie aus Spaß in den AppStore gestellt."

Wie gesagt, der Artikel im Wired ist zwar lang, aber interessant.

Quelle: Improbable: Milliarden-Startup baut riesige Simulationen

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